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.. at least thats what last.fm told me Januar 2, 2009

Posted by tralalalinchen in There's a Connection, Uncategorized, Untutored Youth.
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Ein Jahr ist es her, als mich die Langeweile und die Neugierde in den Statistik-Musik-2.0-Fetisch des last.fm trieb. And here are the results from last.fm:

In meiner Musiksammlung befinden sich 415 Künstler.

Auf mein last.fm-Profil klickten am meisten Deutsche und Niederländer (diese Schäubi-Statistik hab ich aber erst später eingebaut a la wenn schon, denn schon.)

In meiner Top 6 befinden sich ausschließlich Bands. Bei zwei Drittel fängt der Bandname mit einem Artikel in der jeweiligen Sprache an.

Flogging Molly – un point. (Platz 12). Karte für Pinkpop gekauft, gelesen, wie begeistert Menschen über die Band sind, dann mal reingeschnuppert. Gefällt.

The Subways – two points. (Platz 11). Mit dem Hit „Alright“ gelangen sie an die Allgemeinheit, das Album gefiel mir dann doch besser.

Coldplay – drei Punkte (Platz 10).  Nicht durch die allbekannten Lieder wie Yellow, God put a smile upon your face, sondern auch durch die Veröffentlichung ihres neuen Albums „Viva la vida – Death and all his friends“ (der Tod und all seine kleinen Freunde ja gutschigu) auf diesem Platz.

Riiiiiiesensprung, doppelt so oft gespielt – Racoon – vier punten (Platz 9). Bekannt durch „Love You More“ (in den BeNe – ob Lux auch weiß ich gerade nicht) wurde dieses Jahr ihr neues Album veröffentlicht „Before You Leave“. Auch hier wieder Zucker-Lieder und fetter (Akustik)Gitarrenklang. Bei Pinkpop gesehen, gehört, gesprochen. Top.

In der 400-er Riege ebenfalls vertreten: Sportfreunde Stiller, womit wir bei cinq pwaaang wären (Platz 8). Fußball-EM, Fußball-Album ausgekramt.

Fettes Brot – six peunts (Platz 7). Bettina gehörte wohl zu DEN songs dieses letztes Jahr, das Album auch. (Und sicher, auch hier merkt man: Electro findet seinen Weg in den Mainstream, HipHop geht seinen Gang, all die harten Rapper meinen jetzt ihre Stimme mithilfe eines Computers die höchsten Töne schwingen zu lassen.  Sehr männlich, gentlemen. )

Platz 6 – The Hives – sieben Punkte. Stichwort Pinkpop.

The Wombats – huit points, wooomit wir Platz 5 erreicht hätten. Bereicherung des Jahres 2008 in Puncto Musica.  Gut arrogant, aber mein Gott, dafür ist der Wombat arschcool. Pinkpop.

Platz 4 – Die Ärzte nine points. „Junge“ kam zwar Sommer oder Herbst 07 raus, aber das Album hatte auch andere gute, neue Aspekte. Werden immer moralischer, die Texte. Deswegen zurückbesinnt auf Lieder a la „Fette Elke“,  „RocknRoll Übermensch“. Lebt sich damit besser.

Sprung in die 900er Rotierung- Foo Fighters. Dass Dave Grohl aus der Stadt kommt, wo ich mal Austausch machte, machte alles nur noch sympathischer. Und dass sie Headliner bei dem nur 2km von hier entfernten Pinkpop waren – Zucker.

Zweiter Platz und damit Silber – Beatsteaks eleven points.  (1295 mal gespielt) Dieses Jahr noch so richtig auf den Trip gekommen – und dann kam der Ohrenschmaus „Kanonen auf Spatzen“. Noch Fragen?

Gold – die Toten Hosen. 3491 mal gespielt. War am Montag in Köln – Machmalauter. War geil.

Bin aber selbst erstaunt, dass es scheinbar soooo große Spanne gibt. Wirklich, ich höre auch viel viel anderes – nur weiß last.fm nicht davon Bescheid und das ist auch gut so. :)

Christmastime Dezember 26, 2008

Posted by tralalalinchen in Uncategorized.
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In the kitchen of the house
mother makes the Christmasschmaus.
She is working, schufting, bakes
hit is now her Joghurtkeks.
And the Opa says als Tester
„We are killed bis to Silvester!“
Then he fills the last glas wine -
yes, this is the Christ-Mast-time!

Day by day does so vergang,
and the Holy Night does come.
You can think, you can remember
this is immer in Dezember.

Then the childrenlein are coming
candle-Wachs is abwärts running.
Bing of Crosby Christmas sings
while the Towerglocke rings
and the angels look so fine -
well this is the Weihnachtstime.
Baby-eyes are big and rund,
the family feels kerngesund
when unterm Weihnachtsbaum are hocking
then nothing can them ever shocking.
They are so happy, are so fine -
this happens in the Christmastime!

The animals all in the house,
the Hund, die Katz, the bird, the mouse,
are turning round the Christmastree,
enjoy this day as never nie,
well they find Kittekat and Chappi
in the Geschenkkarton von Pappi.

The family begins to sing
and wieder does a Glöckchen ring.
Zum Song vom grünen Tannenbaum
the Tränen rennen down and down.
Bis our mother plötzlich flennt:
„The Christmas-Gans im Ofen brennt!“
Her nose indeed is very fine
Ende of the Weihnachtstime.
written by Unbekannt – FROHE WEIHNACHTEN! :)

Hachja, Zentralabitur 2009… Dezember 6, 2008

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Da die Zeit immer schneller zum Tag X (wahlweise auch A) vergeht, hier nun (endlich möglicherweise) die Vorzüge meiner Leistungskurse:

1) Dinge, die nur mein Englisch LK schafft:

  • Filme gucken. Nicht auf den Unterricht bezogen. Auf Englisch. Ab und zu. Mit Untertitel. Deutschen.

2) Dinge, die nur mein So(zial)Wi(ssenschaften) LK schafft¹:

  • Wie der Name schon sagt, legen wir unseren Schwerpunkt auf Sozial. Rufe wie „HALT DIE SCHNAUZE“² während der Klausur mögen zuerst eine äußerst distanzierte Beziehung unter den Menschen, ja, ich vermag schon fast Elite-Menschen zu sagen, bezeugen, jedoch stellt man immer wieder erstaunt fest, wie gerne man die Menschen da eigentlich mag für deren Ehrlichkeit. Besonders berühmt berüchtigt sind wir (ja es existiert deutlich ein WIR) für unsere Fokussierung auf nicht nur essentielle Inhalte des Unterrichtes, sondern auch für das „Nebenbei“. So kann man mit Stolz behaupten eine Soap (mit erotischem Anklang) kreeirt zu haben mit den in dem Raum des Lehrers ansäßigen Bernd (das Brot), der Barbie vom Rosenmontagszug und last but not least Po von den Teletubbies.
  • Aerodynamik wird auch groß geschrieben: An Beliebtheit erfreut sich mittlerweile der Papierflugzeugewettbewerb – Ziel ist es hierbei von dem Startpunkt Fenster 2. Etage aus so weit wie möglich auf die andere Straßenseite des Augustinerbaches auf das RWTH Gelände das Flugzeug zu werfen.  Der bisherige Rekord (bis zum Parkplatz der RWTH Maschinenbau/ Elektrotechnik) scheint zweifelsohne immer wieder neu herauszufordern.
  • Praxisorientierte Arbeit wird bei uns großgeschrieben: Während andere SoWi-Kurse nur über die aktuelle Weltwirtschaftskrise diskutieren, haben wir uns (ohne sonderliche Absprechungen untereinander) alle dafür entschieden, lieber direkt zu handeln. Zu dem Konjunkturprogramm (meist innerhalb der Stunden) gehören die Investitionen in die Imbissbude nebenan (Fritten mit Currywurst ist präferiert) sowie auch abends die direkte Investition in flüßiges Brot.
  • Womit ich auch zum letzten Punkt komme: außerunterrichtliche Kurstreffen. Ein Haus fern fern von der Stadt, weit weit im Walde mag für einige das Allerletzte sein, was man zu machen vermag, der SoWi LK bevorzugt die Ruhe (die dann umgewandelt wird in Krach a la „Am Tag als der Herr uns schuf, hat er uns in Krach getauft.“ (Die Toten Hosen – Strom)), einen drei Grillgeräte und ein wenig Bier.  Oder eine klitzekleine Wohnung ist wie ein Auto voller Clowns – es passen immer mehr rein.
  • Die Lehrerverehrung seitens vieler Schüler fällt auch hier auf: Spontane Aktionen wie Begrüßung des Lehrers mit dem Erklingen des Imperial March von Star Wars und das Heben der linken Faust. Stolz werden selbstgebastelte Dekorationen für den Abend gezeigt: „TREFFEN DES ELITE SOWI LKS“ – Banner aus schickem mehrseitigem Klopapier, einen Weihnachtsbaum, der vom Leben nur noch ein Lied singen kann, mit einem Foto des Lehrern anstelle als Stern und ein mit Bettwäsche überzogener Drehstuh und einer Pappkrone mit den Initialen des Lehrers eigens für den Lehrer designten Thron.
  • Nicht zu vergessen unser aus hohen niveauvollen Medien einem Youtubevideo³ entlehntem LK – Motto „Sexy Playboy Yeah!“, welches eine Welle an Popularität an den Aachenern Gymnasien auslöste.

¹ neben dem Unterricht selbstverständlich.

² Verwundernswert: Der Anteil der Jungen beträgt bestimmt 90%, gefühlte 98%.

³  Bei unterrichtlichen Kreuzzügen bei Youtube gefunden (Wir suchten eigentlich eine neue Folge der Serie „Happy Tree Friends“.)

Das Ende ist in Sicht November 9, 2008

Posted by tralalalinchen in Augen Auf.
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Gestern war es also soweit.
Die Vorabiparty – von meiner Stufe¹. Dieses Mal nicht selber 13er ansprechen und sagen „Huiuiui schon sooo weit!“. Diesesmal angesprochen werden und es selber hören müssen. „Huiuiui schon sooo weit!“..

Und damit der verehrte Leser oder auch ich weiß, wie lange denn noch – voila:


… oder…

… und das sind ja NUR die echten Tage. Schultage werden noch gezählt.

¹ Wie sie war, will ich gar nicht erwähnen. Genauso wie die falsch angegeben Preise (das Bier kostete auf einer 1€ Party stolze 2€). Oder auch den Tequila, der beworben wurde – und nicht da war. Oder der Jägermeister, der um halb 12 ausging. Eine Firma organisiert die Parties übrigens.

Yes, they can! Oktober 31, 2008

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Ein Wahlkampf wäre nicht lustig ohne seine besten filmischen Highlights. Hier meine Favoriten:

„Yes We Can“ – scheinbar organisiert von will.i.am von den Black Eyed Peas. Faszinierend nicht nur wegen der Menge an berühmten Gesichtern, sondern auch wegen der gesungenen Rede. Der (zufällig anmutende) Aufbau, die Steigerung zum Höhepunkt des Liedes, der Rede – zum allbekannten YES WE CAN – die Idee gewinnt an Sympathiepunkten.


Im Gegensatz dazu: „No You Can’t“, der die Meinung McCains darstellen soll. Der Refrain macht es seh- und hörbar.

Apropo, Yes We Can – extra3, Satiresendung des NDR, hat so seine eigene Theorie über den Ursprung dieses Satzes:

„I heard, polar bears can swim..“ – die 5 friends- Reihe lässt mich wünschen, dass mich nächstes Jahr zur Wahl auch jemand anschreit. So bekannte Menschen und so. :)

Die SNL-Parodien kennt mittlerweile jeder, jetzt mal etwas aus niederländischer Scheune. Palin bei Oprah. Wow, I mean Wow.

Lady in Red Oktober 30, 2008

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Es ist allgemein bekannt, dass web.de und gmx.de immer auf der ersten Seite ein Sammelsurium an lustigen Themen a la „Pippi Langstrumpf heute!“, „So kommt auch SIE“ und „So ticken Frauen“ bieten. Heute ein neuer Artikel im Angebot: „Was Männer wirklich wollen“.

Wer hätte es gedacht, das Geheimnis ist ein ganz einfaches: Rot. Das soll nämlich direkt viel attraktiver machen.¹

Highlight ist u.a. ein Foto einer Blondine im roten Kleid (rot macht ja sexy, werte Damenschaft!)  mit einem Ausschnitt, wo man fast zurufen möchte „Kind pass auf, zieh wat an, kriegst ja kalt“. Aha, aber da trickst das Gehirn, die Dame auf dem Foto ist vor allem wegen der Farbe ihres Kleides attraktiv.

Das Ergebnis war, dass die Frauen mit roter Kleidung und auf den rot eingerahmten Fotos in den allermeisten Fällen als attraktiver und hübscher betrachtet wurden. Sie waren den Männern außerdem ein teureres Abendessen wert.

Werte Damenschaft des 2.0, bitte merken: verlasst schueler-/meinVZ, selbst facebook oder myspace – rüber zu studivz, da gibts den roten Kasten gratis drum.

¹ Keine Panik, auf Kategorien wie „Freundlichkeit“, „Intelligenz“ etc. hatte die Farbe (diesmal) keinen Einfluss.

Die Rote Flotte geht ins Rotlichtmilieu Oktober 28, 2008

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Letztens las ich in der aktuellen Ausgabe des fluters von den Adbusters, einer Organisation, die sich gegen u.A. der Flut von Werbung wehrt. Verständlich dachte ich mir, „die hams auch janz extrem da, die Amerikaner“.

Jetzt ist es auch hier, dieses Gefühl bald der Reklame nicht entflüchten zu können: Die ASEAG, in Aachen für ihre Zuverlässigkeit, Pünktlichkeit, Geld en masse und die besten Fahrer bekannt¹, das ÖPNV-Unternehmen der Region, Hausaufgabenort und Zufluchtspunkt tausender Schüler, bietet jetzt eine neue Marketingart an: Neben dem  der sog. Verkehrsmittelwerbung, gibt es auch bald das Liniensponsoring.

Unternehmen krallen sich eine Linie, nennen diese nach sich und dürfen entlang der Linie (also an den Haltestellen) und in der Linie für sich werben. Um sich dies besser vorstellen zu können, gab es u.a. folgende Beispiele:

„Weitere Beispiel für Aktionen auf der Linie:

  • xyz-Modelinie
  • xyz-Süße-Linie
  • xyz-Gesundheitslinie
    Infomaterial mit Gesundheitstipps, eine Gutscheinaktionen für Fahrgäste Gymnastik im Bus“

Sicher, die Busse gehören in Aachen zum Stadtbild. Die große Menge an Bussen biete eine große Menge an innerlich ungenutzten Werbeflächen. Scheinbar. Nicht, dass da schon Plakate hängen würden. Nicht, dass der Bus für mich als Viel-und-lang-Fahrerin ein Platz der Ruhe des Ausspannens nach z.B. der Schule ist und dies auch ein entscheidener Grund ist, warum so viele Bus statt Auto fahren. Auch für viele Touristen gehört die Busfahrt nach dem Shopping schon zum Relaxprogramm. Diese dann im Bus zu stören mit Promoaktionen, die ja auch zu dem Liniensponsoring gehören, führt bei vielen Kunden bestimmt nicht auf die erhoffte (und erwähnte) „Spannung“ und Freude. Mir ist bewusst, dass die ASEAG Geld braucht (wer nicht?), jedoch gleicht das Liniensponsoring (mit dem man auch dem Sponsor das Recht gibt, den Bus umzugestalten) fast der Prostitution. Die verkaufen ihr Innerstes! Ihre Sitze, ihre Busse, enorm viel Plakatwerbefläche!

Ein starkes Unternehmen – finde ich – kann man an deren Unabhängigkeit von anderen Firmen erkennen; wenn die Firma selber für etwas steht und nicht für etwas von anderen Firmen aus anderen Sparten. Und was ist, wenn ich die Marke des Sponsors nicht mag? Was ist, wenn ich nur dafür gezahlt habe – und nur dafür zahlen werde-, dass man mich von A nach B fährt? Einfach nur fürs Busfahren? Und nicht dafür, dass ich irgendwann von Menschen belagert werde, die mir dies und jenes ihrer Marke geben und erzählen möchten?!³

¹ hahahahaha, jaa…

² „Gleichwohl wird die Aseag ihren «Mietern» so weit wie möglich entgegenkommen, zum Beispiel könne die «Innengestaltung» der Busse weitgehend von den Firmen bestimmt werden.“ Aachener Nachrichten, 28.10.2008 oder http://www.an-online.de/lokales/aachen-detail-an/698976

³ Wenn doch, dann mag ich Lindt in meinem Bus haben. Mit Gratisproben bitte. :) Persönlich aber freue ich mich als bekennende 44-Fahrerin auf lustige Namen wie „Schnellbus Heerlen 44 – Coffeeshop Paradise“ oder „Ab ins Havana“.

Sci-Fi – Westen Oktober 26, 2008

Posted by tralalalinchen in Augen Auf, Disarm You With a Smile, Uncategorized.
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.. und ich Dummkopf dachte immer, wenn sich zwei Menschen treffen, befinden sie sich am gleichen Ort. Beim Westen sind sie schon weiter:

Statt „EY GEIL EY!“ Oktober 20, 2008

Posted by tralalalinchen in Disarm You With a Smile, Guten Morgen Sonnenschein!, Uncategorized.
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Nein, nein, verlassen tu ich das Blog nicht.

Waddesdon Manor - Rückseite

Waddesdon Manor - Rückseite

OXKKG 2008

Wie jeder andere Oberprimaner, könnte ich auf die Frage „Na, wie war die Stufenfahrt?“ mit der höchst wertvollen Phrase „GEIL“ antworten. Stattdessen kommt hier eine nähere Beschreibung. Ladies and Gentlemen, I present to you: Oxford.

Oxford – wie oft hat man das schon gehört! Unerrreichbar für den Normaloschüler. Idiotische Spielchen mit Cambridge. Britisch. Für uns war es das Ziel unserer Reise. Zuerst nur als Verbleibort gedacht („Ja man, Oxford, aber dafür fahren wir einen Tag nach London!“), hat es sich mit seinen alten Gebäuden und den traditionsreichen Lehrorten in zumindestens mein Herz eingemischt.

Selber ist Oxford nicht soo groß. (Von Aachen ist man mehr gewohnt). Aber allein die Anzahl der Richie-Rich-Läden, die vielen sehr gut erhaltenen alten Gebäude, die Vielzahl der normalen Pubs und außergewöhnlichen Restaurants und die Menge der Studenten, die stolz das Logo ihres Colleges auf ihrem Pullover trugen, vermittelten eine angenehme Atmosphäre, die man nicht missen möchte. Diese Atmosphäre sorgte seitens der Mädchen sogar dafür, dass in London gespart wurde um nochmal in Oxford shoppen gehen zu können. Klasse statt Masse scheint das Logo von Oxford zu sein.

Eine Oxforder Straße
Oxforder Straße

Schockierend (nein ernsthaft, wirklich!) fand ich, dass es keine Universität Oxford als solche gibt! (Jaha, ich sagte doch schockierend!). In der Stadt befinden sich ganze 39 schicke Colleges – jeder selbstverständlich mit altem Hauptgebäude, wichtigem Gründer, eigener putzigen Kathedrale (manchmal auch weniger putzig, sondern richtig groß) und eigener Bücherei. 39mal.  Die Bewerbungsfrist meines Jahrganges ist schon längst vorbei! Man bewirbt sich bei den Colleges selber. Diese sind den Fakultäten nicht ähnlich, man sitzt im Esssaal und wohnt mit Studenten anderer Fächer zusammen. Die Uni als solche organisiert nur eine große traditionsreiche Immatrikulation im Sheldonian Theatre, die Lektürenliste für die verschiedenen Fächer und die Endprüfung (wofür es auch ein extra Gebäude gibt – selbstverständlich mit eigener Kirche, wie denn auch sonst?).

Schade ist, dass die Universität mit einem überzeugenden Konzept wirbt – jeder Student kriegt einen Professor als Tutor, mit dem man jede Woche eine Stunde hat und dem seine Essays erklären muss – (ich mein hey, bei all den berühmten Menschen, die an den ganzen Colleges waren..!), dass nur die Besten diese Einzelförderung geniessen dürfen. Selber bin ich jetzt auch nicht schlecht, aber eine 1,0 schaff ich nur, wenn man diese mit 2,2 multipliziert (im guten Falle). Bin ich jetzt der intellektuelle Rest, der sich in Massenvorlesungen reinschmeissen soll? Toll.

Sheldonian Theatre

Sheldonian Theatre

Auch möchte ich anmerken, dass man sonst gedacht hat, dass da nur Geeks und Nerds rumlaufen (ich mein hey! 1,0! Leben?!). Falsch gedacht! Als wir Montag abends mit der Begleitsperson durch Oxford einen Verdauungsspaziergang hielten mit der Mission nach Einkaufsstraßen zu suchen, liefen alle Studenten (ein, zwei Jahr älter als wir) total piekfein herum. Jungs – oder muss ich da schon Männer sagen? – in Anzügen, selbstverständlich geputzte schwarze Schuhe und Krawatte, die Damen – ja da muss man wirklich von Damen sprechen – in Abendkleid(chen), Highheels, bei denen wir schon beim Anblick aus unseren Sneakers und Chucks fielen und plötzlich für unsere H&M-Klamotten schämten. „Extrem stylisch, diese Briten.“

Dafür fielen mit unseren zuerst extravagant erscheinenden Pullis auf, die einzig und allein ein Wappen auf der Brust hatten, in dem das Oxforder Stadtwappen mit unserem Schulnamen (wir sind ja eh schon sooo elitär) kombiniert wurde (gewagt, gewagt). Auf eine Namensliste auf dem Rücken verzichteten wir, so erschien es vielen Touristen, das wir auch einem solchen College angehören wurde und  – so empfand ich es zumindestens – die Leute guckte anders auf einen, wenn man den Pullover an hatte.

Jeden Abend war da Leben in Oxford! Ein dickes Lob an die Oxfordianer, die das durchhalten können!

Achja, London ist auch toll.

<3 <4 <3 <2 <1 <0..! September 19, 2008

Posted by tralalalinchen in Disarm You With a Smile, Untutored Youth.
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Dass das Internet das Leben aller verändert hat, brauch ich sicherlich nicht zu erwähnen. Bisher hab ich mich dagegen gesträubt zu behaupten, dass es die Jugend generell nur negativ beeinflusst hat. Jugendliche sollen Verantwortung lernen – wenn Eltern ständig hinter uns hocken und kontrollieren was wir machen, angucken und wem wir schreiben, führt das nur irgendwann zu Kurzschlussreaktionen¹. Außerdem fand und finde ich, dass die Sprachveränderungen sprich die Anglizismen auch positive Seiten haben – was ich auch in meiner letzten Deutschklausur niederpfeffert habe.  Über die sexuelle Verwahrlosung, die in den letzten Tagen hochdramatisiert wird dank RTL etc, will ich jetzt nichts sagen.

Aber es gibt auch Verwahrlosung bezüglich der Liebe! Das sieht man nicht nur in Chats, in denen man nur kurz eintreten braucht um schon mit sinnlosen Mitteilungen wie „Willst Du mit mir gehen?“ überschüttet zu werden. ²

Aber am deutlichsten fällt es mit Krickelkrackelzeichnungen auf. Auch wenn diesen Zeichnungen viel abgesprochen wird – diese aus Langeweile entstehenden Skizzen zeichnen immer viel ab.

Früher wurden immer viele Sonnen mit dem schönsten Lächeln und runde Herzchen gemalt – man probierte seinen Namen mit rechts und links geschrieben aus – und war ganz stolz auf das neue Layout des öden Lateinbuches.³

Mit runden Herzchen meint ich HERZE verdammt! Immer öfter seh ich “ <3 „, was zugegebenermaßen früher eine kreative Nutzung der Tastatur war und möglicherweise immer noch ist, aber wegen seiner zu großen Verwendung an Glanz, Glamour und Kreativität verliert -  nicht nur online.

Ich sehs in meinem Mathebuch. Gemalt von der zwar besten Mathenachbarin auf der Welt, aber – und das tut mir Leid, lieber Herr XYZ -aus lauter Langeweile. Eben auch noch bei TMF Re:action, bei denen die Zuschauer – meist 13-16 Jahre sind – mittels Webcams zugeschaltet sind und bei  Fragen des Moderators einen Zettel in die Cam halten. Und wie oft kommt auf den Zettel dieses kreative, eigensinnige und individuelle „<3″ vor?!

Selbst Erst recht auf einem Zettel kann man die Linie fortführen und durchziehen zu einem normalen, vollständigen, klassischen Herz. Denn zwischen Realität und virtuellem Leben besteht eine Grenze, eine klar durchgezogene Linie.

¹ Damit mein ich keine Kurzschlussreaktionen mit Gewehren, sondern im Sinne des typisch(vor)jugendlichen Kraches mit den neugierigen Eltern.

² Gut, kannst Du dir jetzt sagen – „das deutet doch auf die sexuelle Verwahrlosung hin.“ Aber pscht, lass mich mal ausschreiben… :)

³ mein Lateinlehrer leider nicht. Stichwort: „Katastrophe!“

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